Marc Thomas? Thomas Newton? Wer denn nun?

Meine ersten Geschichten, die Talon-Adaptionen meiner Comics aus den 1990ern, habe ich 2002 unter meinem Realnamen Thomas Knip verfasst. Schließlich hatte ich auch die Comics unter diesem Namen Mitte der 1990er gezeichnet.

Als ich 2011 dann mit der Idee für John Storm an Peter Hopf herangetreten bin, wollte ich den Retro-SF-Charakter der Romane auch durch ein entsprechendes Pseudonym unterstreichen. Und damit war Thomas Newton geboren. (Und, nein, es bezieht sich nicht auf Issac Newton!)
Dieses Pseudonym wollte ich zuerst ausschließlich für John Storm nutzen. 2016 bot es sich mit dem Einstieg bei den Roman-Adaptionen der Nick-Großbände dann doch an, das Retro-Pseudonym auch für diese Romane zu verwenden. Der Newton schreibt eben klassische SF.

Und genau dieser Gedanke hatte mich schon 2013 dazu bewegt, für alle Romane, die nicht in die klassische SF-Richtung gehen, ein ›moderneres‹ Pseudonym zu nutzen, auch für andere Genres. Das war die Geburtsstunde für Marc Thomas.
Er bringt neben Abenteuern auch einen Schuss Romantik in die Handlung.

Ende 2018, mit dem viel zu frühen Tod von Achim Mehnert, haben Peter Hopf und ich dann überlegt, welche Roman-Adaptionen der Hansrudi Wäscher-Comics ich übernehmen könnte. Für diese wollte ich aber weder Thomas Newton nutzen – der schreibt ja SF – noch Marc Thomas. Der schreibt ja die modernen Sachen. Also habe ich beschlossen, alle klassisch orientierten Abenteuer-Romane unter meinem Realnamen zu schreiben, wie seinerzeit 2013 schon den Bob & Ben-Einzelroman.

Seit 2016 hatte ich für jedes Pseudonym eine eigene Homepage eingerichtet. So, wie es eigentlich alle Experten empfehlen, um verschiedene Zielgruppen anzusprechen.
Nur hat das nicht zu mir gepasst. Ich bin eben Marc. Genauso wie Newton. Und Thomas Knip. All diese Namen stellen verschiedene Facetten meiner Phantasie dar. Also bündele ich alle Romane seit Ende 2020 wieder auf dieser gemeinsamen Seite.

 


Über Marc Thomas | Thomas Newton | Thomas Knip

Geboren im Mai 1967 in Esslingen am Neckar.
Nach einem kurzen Aufenthalt während seines Studiums der Politikwissenschaft und Islamkunde in Tübingen hat er zehn Jahre in Bonn gewohnt und lebt seit 2008 in Berlin.

Zum Schreiben kam er 1980 durch seinen langjährigen Freund Martin Clauß. Seitdem sind sowohl einige Hundert Illustrationen entstanden, eine Handvoll Comics und neben mehreren Kurzgeschichten inzwischen auch über 20 Romane.
Seine große Leidenschaft gehört bis heute den alten US-amerikanischen Pulp-Geschichten, angefangen mit Edgar Rice Burroughs’ John Carter und Tarzan, über die vielfältigen Science-Fiction-Geschichten des ›Golden Age‹ bis hin zu Edmond Hamiltons Captain Future und vor allem Robert E. Howards Helden. Und andererseits den Darkover-Romanen von Marion Zimmer Bradley wie auch der Fantasy von Ursula K. LeGuin.

Man sieht also, dass sich bei seinen Lesegewohnheiten eine Bandbreite eröffnet, die sich in den Genres und Themen, über die er gerne schreibt, widerspiegelt.

Als er von 2000 bis 2002 als Redakteur für den Internet-Suchkatalog Allesklar.de tätig war, konnte er nicht ahnen, dass er durch seine Arbeit einen neuen Weg für sich entdecken sollte, Romane und Comics zu veröffentlichen – in digitaler Form online als E-Books.
Die ersten Versuche mit E-Books erfolgten im Sommer 2000, bis im September 2002 das erste Talon-E-Book als Episoden-Roman erschien. Die Serie, die er von 1995 bis 1997 als Comics in zehn Heften umgesetzt hat.

Er ist E-Books bis heute treu geblieben. Sie ermöglichen ihm die lang gesuchte kreative Freiheit und Ungebundenheit. In den vergangenen Jahren entdeckte er aber seine Affinität zum gedruckten Buch wieder. Daher erscheinen die meisten seiner Geschichten inzwischen (auch) in gedruckter Form.

 


Acht Fakten, die in keinem Quiz fehlen dürfen

  1. In seiner Zeit als Lead Search Editor für MSN.de hat sein Team in einem Vergleichstest von Suchmaschinen und -katalogen als Testsieger 2002 Google geschlagen.
  2. Als Student hat er in einem Schreibbüro gejobbt und dort einen polnischen Text korrigiert, ohne ein einziges Wort Polnisch zu können.
  3. Er hat in seinem Leben zweimal UFOs gesehen. Ob es sich dabei um außerirdische UFOs handelte, darf spekuliert werden.
  4. Seine Lieblingssportarten sind Australian Football, Sumo und vor allem Baseball. Bei einem Vier-Stunden-Spiel der New York Yankees gegen die Boston Red Sox ist jeder Versuch, ihn anzurufen, zwecklos.
  5. Bei einem Stromausfall ist er quer durch die verwinkelten Gassen der Altstadt von Damaskus nach Hause gelaufen und hat sich am Mondlicht orientiert.
  6. Er besitzt mehrere alte Pulpmagazine aus den 1930ern und 1940ern – darunter leider nur ein ›Weird Tales‹ mit einer Geschichte von Robert E. Howard.
  7. Als Gedächtnisübung rezitiert er gerne ›Sigh No More, Ladies…‹ von Shakespeare, Mephistopheles’ ›Ich bin der Geist, der stets verneint‹ von Goethe oder die erste Sure des Korans auf Arabisch.
  8. Er hat seinen ersten und bislang einzigen Urlaub auf den Malediven unter anderem auch dafür genutzt, 25 Endzeit-Rollenspielabenteuer für einen Anbieter von Browserspielen zu schreiben.